Sammeln

Sammeln

Ich sammle ein wenig. Ohne Plan, ohne Ziel.

Vielleicht fügt sich ja was, so im Laufe der Akkumulation. Ansonsten ist’s eben eine nette Entspannungsaktivität.

 

 

This Post Has 4 Comments

  1. Gefällt mir deine Sammlung. Deine Sammlung von Standorten, Wachstum, Verfall, Bäumen, Wald, Holz und Industrie…
    Menschenleer und doch bewirtschaftet. Geliebt und gehasst. Menschen die sich an Bäume anketten um sie zu retten, Menschen die Bäume morden heimlich in der Nacht. Ein paar Gedanken zu Deinen Bildern.
    Inspirierend Dein Blickwinkel für mich, da ich dieses Jahr Bäume fotografiere für ein Kulturlandschaftsprojekt und mich diesem langsam annähere.

    1. Guten Morgen Roswitha,

      Dankeschön erstmal. Hat ein wenig gedauert, aber ich war bis gestern noch im Urlaub.
      Interessanterweise hat sich das Thema, nach Abschluss des Buches, ein wenig von mir entfernt. Mag daran liegen, dass ich es 15 Monate lang von allen Seiten beäugt habe, Oder einfach das kreative Loch, das nach Fertigstellung fies, aber sehr zuverlässig um die Ecke schlurbt…

      Was mir aber einfällt ist, dass ich immer wertfrei gekuckt habe (jedenfalls versucht habe). Nicht mit einer wirtschaftlichen oder ökologischen oder sonstwie Brille. Für mich ist Forstwirtschaft auch kein Baummorden, ebensowenig, wie der Ersatz der Agrarwirtschaft durch einen Energiewirtschaft an sich verurteilenswert wäre.

      Natur als schützenswerter „Gegenstand“, Landschaft als etwas, das bedroht sei, da habe ich ebensoviel Skepsis, wie vor Landschaftsfotografie à la Ansel Adams oder Edward Weston. Was da draußen zu beobachten ist, ist etwas, das beides hat. Und, dass, wenn man gut hinschaut, erzählen kann. Von der Natur, wie sie sich Räume gestaltet, und vom Menschen, wie er sie gestaltet. Und am Ende kommt so ein Hybrid raus, der halt keine Wildnis ist, der aber auch keine reine versiegelte Fläche ist, und … der in seiner sehr eigenen Sprache was über das Miteinander von Natur und Zivilisation sagt.

      Ohne viel Eigenwerbung machen zu wollen, vielleicht schaust Du mal dahin:
      http://www.juergen-hurst.de/arbeiten/terrain-vague/

      Und ich bin neugierig, wie Du Dich dem Thema näherst. Vielleicht zeigst Du bei passender Gelegenheit was?

      LG Jürgen

      1. Hallo Jürgen,

        ein sehr umfangreiche und feine Arbeit Terrain vague. Habe sie mir jetzt bereits mehrmals ansgeschaut. Sie gefällt mir gut.

        Vielleicht sollten wir uns von dem Begriff der Landschaftsfotografie in der heutigen Zeit verabschieden. Denn auf vielen Fotos wird eben nicht die Wirklichkeit gezeigt, sondern eine Illusion der abgeschiedenen und harmonischen Naturwelt. Der Fotograf als Illusionist, der zum Teil stundenlang für dieses eine Foto wartet bzw. arbeitet. Diese Fotos haben sicher ihre Berechtigung, da sie bei Betrachten eine Sehnsucht, eine Harmonie auslösen. Eine meditative Freizeitbeschäftigung, die zudem günstiger ist als eine Reise. Eine virtuelle Realität.

        In deiner Arbeit sehe ich weniger die Landschaft als solches, sondern eher einzelne Räume. Naturräume und Umwelträume. Jedes Foto Zeugnis eines anderen Raumes, in sich geschlossen aber erreichbar durch deine Spuren. Jetzt. Zugleich zeigst du die Spuren anderer, die vor dir dort waren.

        Die Fotos scheinen zum Teil wild, ungeordnet und doch haben sie etwas gemeinsam. Sie zeigen Strukturen. Strukturen der Natur und wo diese fehlen, sind Strukturen des Menschen zu sehen.

        Vielen Dank für deinen Besuch, einn lieben Gruß und einen schönen Tag.
        Roswitha

    2. P.S.: Deinen Blog hab ich abonniert 🙂
      Gefallen mir, die Bilder.

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