Anfang

Anfang

 

Es ist schon eine echt komplizierte Gemengelage. Da ruft jemand Grisaille, und Du hältst inne. Denkst, ja: so kann sich die Fotografie vom Gegenstand lösen. Das will doch verfolgt werden. Daraus könnte etwas entstehen. Und doch kommen dann immer wieder die Momente, in welcher mögliche Deutungen ins Gegenständliche zurückfallen; das Transzendente zum Dokumentarischen verkümmert.

 

Aber die Deutung, die Treppe aus dem Bilderrahmen heraus, sie muss sich doch auch in irgendeiner Art und Weise rechtfertigen können. In einem Thema, einem Gedanken, einer Intention, einer Haltung. In einem Konzept, eben. Ja… nur, wo ist das? Oder, kann es herkommen?

 

Wolkenbilder. Ein Thema, dass durch die Jahrhunderte von vielen aufgegriffen wurde. Ein Bild das ganz unterschiedliche Deutungen erfahren hat:

  • als meteorologisches Phänomen
  • als das Ephemere, das Flüchtige in der Natur
  • als Metapher für das Rätselhafte, aber auch das Unnahbare
  • als Projektionsfläche für Formen und Fantasien
  • als abstrakte Kunst

und nicht zu vergessen:

  • auch als Metapher für den fotografischen Prozess selbst

 

Wo finde ich mich da wieder? Wo finde ich das Moment, in welchem sich die Fotografie vom Gegenstand löst?  Ich glaube es benötigt hier nun einen tieferen Einstieg in kunsthistorische und in ideengeschichtliche Aspekte der Wolkenfotografie / -malerei. Aber dafür habe ich ja die Wochenenden. 😉

 

Fortsetzung folgt…

 

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