Ein bisschen

Ein bisschen

…zwischen Sommer und Herbst halt…

 

Eine kleine Serie vom letzte Wochenende. Der Samstag war ausgesprochen grau, und es war auch niemand bereit ein „gr“ gegen „bl“ zu tauschen 😉 – dafür gab’s dann einen Tag danach einen „Indian Summer Sunday“. Grund genug ´raus zu fahren. Diesmal nach Brandenburg / Havel. 

 

Ein bisschen Stadt, ein bisschen See, ein bisschen Havel, ein bisschen Wildnis und ein bisschen Spätsommerstimmung. Alles ein bisschen. Und ein bisschen bewusstes Sequencing und ein bisschen über Einzelbilder ´rausgedacht. Nein, die Reihung macht noch kein Narrativ, aber ein bisschen stimmiges Blättern und ein bisschen Unterstützungsleistung für das Konstruieren einer Welt im Kopf. 

Ich hab‘ ein bisschen den Eindruck, dass meine Fotografie der letzten zwei Jahre viel mit „Gehen“ zu tun hat. Mit einer langsamen Bewegung durch eine Welt, die sich aus den Blicken nach links und rechts zusammenfügt.  Mal schauen, das nächste Projekt hat mehr mit Sitzenbleiben und umkucken zu tun. Ob sich da das Moment der Bewegung verflüchtigt? Ich bin neugierig… ein bisschen, wenigstens.

 

 

 

 

This Post Has 5 Comments

  1. Also wenn das mit dem Buchstaben so einfach wäre, würde ich das doch jederzeit sofort machen, glaub mir!

    😉

    Zu dem Gehen: ich hatte vor einiger Zeit ein Gespräch mit einer Freundin, die halt mehr so Rennradeleisschnelllaufundsoweiter drauf ist und für die die Geschwindigkeit, mit der ich flaniere (!) ein no go ist. Viel zu langsam. Sie meinte dann: „Du bist wie so ein kleines Hundchen – Du läufst zwei Schritte, dann schnüffelst Du rechts, dann läufst Du wieder, dann drehst Du Dich um, dann schnüffelst Du links, dann läufst Du wieder drei Schritte. Da kommt man ja nirgendwo schnell hin.“ 😉
    Ich fand und finde das eine sehr schöne Beschreibung fürs Fotografieren gehen ….

    Und : feine Serie! Hier ist heute nicht ein bißchen sondern einfach grau.

    1. In Deinen Bildern lässt sich das Flanieren, das Gehen auch sehr schön erspüren. Finde ich. Auch die Kopfbewegungen. Ich glaube, das braucht halt einfach Zeit. Und es ist doch auch total viel zu sehen und entdecken… in dieser überaus alltäglichen Welt. 😉
      Geht mir übrigens auch auf der Arbeit so. Projekte leiden häufig unter Zeitdruck. Wenn ich es kann, bremse ich den ganz bewusst runter. Und je älter ich werde, des besser klappt auch das. Die jungen Kolleg*Innen werden dann immer ganz nervös. 😉

      Danke schön. Hier ist’s auch grau. Aber es regnet wenigstens nicht.
      Schönes restliches Wochenende noch. 🙂

  2. Schöne Serie.

    Das Gehen geht mir derzeit eher ab, ich bin eher nebenbei unterwegs, zum Einkaufen, zur Arbeit. Wenn ich schon mal fotografieren gehe, dann bloß in den Garten.

    Na ja, alles ändert sich. Schönes WE!
    Richard

    1. Alles passt irgendwie zur jeweiligen Situation. Zur persönlichen, familiären oder auch beruflichen Situation. Meine/unsere Mobilität hat sich, seit Jannick die 16 hinter sich gelassen hat, auch wieder verändert. Der Radius wird (räumlich und zeitlich) wieder größer.

      Und ich hoffe nächstes und die darauffolgenden Jahre auf viiiiiel Urlaub :-). Die will ich nutzen. Zum Gehen, zum sehen. Irgendwie hat Sehen ja auch viel von Bewegung. Und umgekehrt: Bewegung viel vom Sehen.

      Dir auch noch ein schönes restliches Wochenende. Hat mich sehr gefreut, Dein Besuch. 🙂
      Schöne Grüße nach Wien

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