Fischfang

Fischfang

Nein, kein Beifang. Gezielt gesucht. Und gefunden. Aber erstmal nur ein kleiner Teaser.

Es war echt anstrengend. Die Tage überhaupt, und dann heute die Fliegerei bei 30 Grad im Anzug. Erst Hamburg, dann Düsseldorf. Sowohl hinzus, als auch zurück mit 60 resp. 90 Minuten zusätzlicher Verspätungswartezeit. Und in Düsseldorf auch noch auf dem Gang, weil der Wartebereich verschlossen blieb. Nächste Woche dann wieder Hamburg und voraussichtlich noch Köln… 

Eigentlich hatte ich die Kamera dann auch schon weggepackt, ich war schon vor dem Einsteigen platt, aber die Bilder, die sich dann beim Start und bei der Landung auftun, sind einfach faszinierend. Und immer wieder sehen sie für mich anders aus. Also hab ich sie wieder ausgepackt.

Jenseits des konzeptuellen, was sich ohnehin gerade nur sehr vage anfühlt, gibt’s auch technische Fragestellungen. Primär: wie gehe ich mit dem Reflexionen im Fenster um. Ich hab mich da noch nicht entschieden, aber auf vielen Bildern sind sie doch deutlich zu sehen. Vielleicht lass‘ ich sie einfach. Vielleicht versuche ich mich an einer heiklen Retouche, ich weiß es noch nicht. Hier in dem Bild könnte ich wohl mit der Reflexion leben. In anderen ist’s schon sehr krass. Polfilter hab ich ausprobiert, das führt aber zu einer Spektralaufspaltung durch die Kunststoffscheiben im Flieger. Sieht ziemlich hässlich aus… auch nach einer Konvertierung. Naja, gilt’s mal ein wenig weiter nachzudenken. 

Aber trotzdem: es hat sich gelohnt. Und ist in jedem Fall ein gutes Gefühl nach längerer Zeit mal wieder Bilder zu machen, die in mir ein bisschen vibrieren. 

 

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