Nachtrag zu Le Puy-en-Velay

Nachtrag zu Le Puy-en-Velay

Frankreich, jedenfalls der südliche Teil, fasziniert mich immer wieder mit einem Hauch aus Geschichte, etwas Sprituellem manchmal auch etwas Mystischem. Dem muss ich noch ein bisschen Rechnung ragen.

 

Le Puy-en-Velay (3 von 10)Geschichte ist natürlich etwas, das in Le Puy an jeder Ecke inszeniert, durchaus aber auch gelebt wird. Die Kathedrale, mit dem benachbarten Kloster ist ein Zentrum der Jakobspilger in Frankreich. Ausgangspunkt – aber auch Rast, Erholung und Halt.

Le Puy-en-Velay (2 von 10)Wenn man die Augen ein klein wenig offenhält, dann kann man das an vielen Ecken erkennen. An den Pilgern mit der Jakobsmuschen um den Hals, natürlich in der Kathedrale, in der der Hl. Jakobus einen besonderen Platz hat. Aber auch entlang des Sternenwegs in der Stadt selbst: auf dem Pflaster sind an diversen Ecken Jakobswegsymbole eingelassen. Stilisierte Jakobsmuscheln, die den Weg zur Kathedrale weisen.

 

 

Le Puy-en-Velay (12 von 12)Es ist aber auch die Gegend an sich. Vor vielen Jahren habe ich mal einen Film gesehen, der mich durch und durch fasziniert hat. Das war „Die schwarze 13“. Ein Film mit David Niven, in dem er einen Adeligen spielt, der im modernen Paris lebt, aber im Zusammenhang mit einer Missernte auf seinen Landsitz gerufen wird. Er reist dorthin, – in meiner Vorstellung liegt das irgendwo in der südlichen Mitte, in der Auvergne, Dordogne oder im Perigord – und – Ende der Geschichte – muss sich opfern, um die Missernte und damit das Leid des Landsitzes und der Dörfer drumherum zu lindern. Ein schwarz-weißer Kontrast zwischen einem modernen Leben hier –  und einer in Mythen und mystischen Vorstellungswelt dort.

 

Le Puy-en-Velay (13 von 13)Ja, sicher ein bisschen verklärt, dieser Sicht, aber das kam dann wieder hoch, als wir in der Gegend um Le Puy den Landsitz derer von Polignac besichtigt haben. Völlig einsam in einem entlegenen Tal oberhalb dieses wilden Bachlaufs, der mal die Loire werden wird. Mit Geschichte versetzt, aber eben auch mit diesem Hauch ein bisschen des Mysteriösen, ein bisschen auch des Mystischen.

 

 

Sie hat schon etwas besonderes… die Auvergne. Fasziniert, inspiriert, nimmt gefangen. Da könnt‘ ich’s aushalten…

 

 

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