YALL

YALL

Yet another lesson learned:

Weder ein gutes und sicheres Schloss noch die Anzahl derer noch das Anschließen an einem einbetonierten Rohr noch das ganze in einem nicht-zugänglichem Hof verhindert den Diebstahl von Fahrrädern.

Am Mittwoch, als ich auf Dienstreise ging, war es noch da. Heute früh nicht mehr.

Ich bin wütend und ich bin sprachlos. Und mein Vertrauen in die Sicherheit von Dingen hier im Hinterhof ist komplett perdu.

This Post Has 7 Comments

  1. Das ist bitter – der materielle Verlust ebenso wie der Vertrauensverlust. Und es ist gar nicht so leicht, aus dem Ärgern nicht in Zynismus und/oder Weltverachtung abzurutschen.
    Ich drücke dir die Daumen!

    1. Im September waren es zwei Räder, jetzt dieses. Es war auch nagelneu. Alle drei gehörten uns. Das nicht persönlich zu nehmen, so irrational der Gedanke ist, fällt mir gerade sehr schwer. Dank‘ Dir fürs Daumen drücken.

  2. Wurde das Schloss mitgenommen oder habens das wenigstens liegen gelassen, dass man sehen kann, wie es geknackt wurde? Ich gehe davon aus, dass du ein Stahlbügelschloss hattest, da braucht man schon einen recht langen Bolzenschneider, aber wenn keiner hinsieht hilft das auch nichts.

    Arg, sowas. Da hilft nur die italienische Variante: ’n altes Klapp- oder Waffenrad und keiner nimmt’s. In Wien sieht man des öfteren Radreste an Laternenmasten hängen. Was übrig bleibt und nicht schnell mitgenommen werden kann.

    Hinterhof, nicht zugänglich ist aber extra fies.
    LG

    1. Hallo Richard, naja, zwei Schlösser: ein Faltschloss und ein Kettenschloss. Beide hochwertig. Beide geöffnet. Beide weg. Ich vermute nicht geknackt, sondern geöffent. Mit Nachschlüssel oder so ähnlich. Es gibt auch keine Beschädigung am Rohr, an dem das Rad angeschlossen war. Profis. Profis, die ganz offenbar systematisch scouten und dann – ich vermute – nachts sich Zugang verschaffen und dann in aller Seelenruhe die Schlösser öffnen und die Räder abräumen. Wie gesagt, in 10 Wochen nun das dritte.

      Für Alltagsfahrten ist die Variante mit einem schlechten Rad zu fahren machbar. Aber ich fahre auch gerne länger. Und dafür ist ein gutes und vertrautes Rad für mich das A und O.

      Bitter vor allem der Vertrauensverlust.
      Naja …
      Richard, hab‘ Dank und ich wünsch Dir schöne Feiertage. Und einen guten Rutsch.

      LG nach Wien.
      Jürgen

      1. Ja, der Vertrauensverlust. Der wiegt schwer.

        Das mit der Kette kenne ich, meinem besten Freund wurde so ein teures Rad vor dem Allgemeinen Krankenhaus in Wien gestohlen. Ich verwende seit Jahrzehnten ein Stahlbügelschloss von Abus, aber ich habe nie den Test über mehrere Tage gemacht. Man bekommt leider jedes Schloss auf.

        Ebenfalls schöne Feiertage und einen guten Rutsch!
        LG nach Berlin
        Richard

    1. Ja… in der Tat.
      Obwohl, bei Schrott wäre noch ein Rest da, so hat es sich einfach in Luft aufgelöst. Buchstäblich. Es sind keine Spuren oder Schäden zu erkennen.
      Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich mit dem nächsten Rad umgehen soll. Dass ich ein’s brauche weiß ich. Aber irgendwie bleibt da auch das Gefühl nun permanent überwacht zu werden um bei nächster Gelegenheit mir das nächste Rad aus dem Hof zu klauen. Ein sehr ungutes Gefühl. Keine Ahnung … ratlos ich bin (würde Yoda wohl sagen).

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